Hoch hinaus

Hoch hinaus

  • «Sie, aber ich weiss nicht, ob ich mich das dann traue.»
  • «Sie, das ist sicher voll langweilig – ich habe das schon so oft gemacht.»
  • «Ich gehe ganz bestimmt bis nach oben und schreib meinen Namen auf!»

So tönte es, als ich am Mittwochmorgen zur Arbeit kam und die Jugendlichen vor dem Schulhaus am Schlossweg antraf. Genau, vom Seilpark war die Rede. Als Kleinklasse Sekundarstufe besuchten wir nach der 1000h-Pause den «hauseigenen» Kletterpark beim Zeughaus.

Ob schon zum 7.(!) Mal, oder zum ersten Mal: Vorfreude, Aufregung und nervös von einem, auf den anderen Fuss tretend… die ganze Bandbreite an Emotionen war vertreten. Ruck-zuck waren die erfahrenen Schüler und Schülerinnen bereits in luftiger Höhe, während die anderen aufmerksam den Sicherheitsinstruktionen des geschulten Personals lauschten.

Schon bald hörte man überall das Klicken der Karabiner, die Freudenschreie auf der Seilbahn oder das ermutigende Zurufen der Mitschülerinnen und Mitschüler, wenn jemand gerade über einen wackeligen Baumstrunk weit über dem Boden balancierte.

Das Tüpfchen auf dem i war das Wetter, dass perfekt mitmachte und die Wolken erst nach dem Mittag ihr Nass auf die Erde runterregnen liessen, während wohl alle schon zufrieden und mit vollen Bäuchen im Trockenen sassen.

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